Virtuelle Realität im Interior Design: Räume fühlen, bevor sie entstehen

Ausgewähltes Thema: Virtuelle Realität im Interior Design. Tauche ein in begehbare Entwürfe, erlebe Materialien, Licht und Proportionen im Maßstab 1:1 und triff Entscheidungen mit echtem Bauchgefühl. Bleib dran, abonniere unseren Blog und teile deine Fragen – wir gestalten gemeinsam Zukunft.

Maßstab 1:1 als Augenöffner

Wenn du einen Raum in der Virtuellen Realität betrittst, merkst du sofort, ob der Esstisch zu wuchtig ist oder die Sofagruppe Luft zum Atmen hat. Proportionen, die auf Plänen harmlos wirken, werden im Maßstab 1:1 intuitiv spürbar und ehrlicher bewertet.

Beleuchtung als Stimmungsregisseur

Mit VR lässt sich Tageslicht zu jeder Uhrzeit simulieren: Morgenlicht auf der Küchenarbeitsplatte, Abendstimmung im Wohnzimmer, Schattenwurf von Pflanzen. So erkennst du, welche Leuchten, Lichtfarben und Dimmer wirklich funktionieren und wo Akzente Emotionen erzeugen.

Entscheidungssicherheit ohne Risiko

Zwischen Varianten hin- und herspringen, bevor du einen Cent ausgibst: VR zeigt dir, wie Schränke öffnen, wie Inseln den Fluss bremsen oder beschleunigen und wie freie Flächen wirken. Teste mutige Ideen ohne Reue und triff Entscheidungen mit ruhigem Gewissen.
Auch wenn VR keine echte Haptik liefert, erzeugen realistisch gerenderte Oberflächen ein überzeugendes Bild: matte Lacke, offenporige Hölzer, geäderter Stein. Dein Gehirn ergänzt haptische Erwartungen, und du spürst, welche Materialstimmung langfristig zu dir passt.

Materialien und Farben in Echtzeit vergleichen

Ob vor Ort oder remote: Du nimmst deine Begleitung virtuell an die Hand, zeigst Blickwinkel, erklärst Ideen und sammelst spontane Eindrücke. Dieser Dialog auf Augenhöhe reduziert Unsicherheiten und stärkt Vertrauen in Konzept und Umsetzung.

Zusammenarbeit, die Spaß macht

Anmerkungen erscheinen direkt am Objekt: „Griff höher?“, „Regal in Eiche?“, „Steckdose hier ergänzen?“. Diese ortsbezogenen Notizen sind später nachvollziehbar und beschleunigen die Abstimmung, weil niemand mehr in E-Mails nach Kontext suchen muss.

Zusammenarbeit, die Spaß macht

Technik und Workflow leicht gemacht

Headset-Wahl ohne Kopfschmerzen

Achte auf Tragekomfort, Auflösung und Bewegungsfreiheit. Leichte, standalone Headsets sind bequem für Kundentermine, kabelgebundene Systeme glänzen mit Detailschärfe. Plane kurze Pausen ein und halte Desinfektionstücher bereit – dann bleibt der Rundgang entspannt.

Software, die mitwächst

Setze auf Workflows, die deine Entwürfe nahtlos in VR bringen: aus CAD oder BIM in einen Visualizer mit Echtzeit-Licht und Materialbibliotheken. Wichtig sind Synchronisation, Variantenverwaltung und Exportmöglichkeiten für Präsentationen und Feedback.

Sicher und zugänglich

Markiere eine freie Fläche, vermeide Kabelsalat und gib klare Einweisungen. Reduziere Bewegungsgeschwindigkeit, um Unwohlsein vorzubeugen, und biete Teleportation als Alternative. So fühlen sich auch VR-Neulinge sicher und offen für Entdeckungen.

Anekdote: Die Küche, die sich selbst erklärte

Ein Paar schwankte zwischen Kücheninsel und Halbinsel. Im VR-Rundgang merkten beide sofort, dass der Durchgang zur Terrassentür mit der freistehenden Insel zu eng wirkte. Die Halbinsel öffnete den Blick und ließ Licht frei durch den Raum fließen.

So startest du heute mit VR im Interior Design

Sammle Materialien, Inspirationsbilder und Lieblingsstücke. Lade passende Texturen und Farbcodes in deinen Workflow, damit der VR-Rundgang aus vertrauten Elementen besteht. So entsteht sofort eine persönliche Atmosphäre, die dich durch Entscheidungen führt.

So startest du heute mit VR im Interior Design

Lege fest, welche Fragen die VR-Session beantworten soll: Laufwege, Sichtschutz, Stauraum, Licht. Notiere drei Prioritäten und besprecht sie im Modell. Schreib uns, welche Ziele dir am meisten helfen, und wir teilen Best Practices aus der Community.
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